2027 Kia Telluride X-Pro: Im Gelände getestet

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Der Kia Telluride X-Pro 2027 ist die bisher leistungsfähigste Offroad-Variante der Marke und wurde für Fahrer entwickelt, die mehr als nur kosmetische Verbesserungen wünschen. Mit dem Fokus auf mechanische Verbesserungen und nicht nur auf visuelle Hinweise sticht der X-Pro in einem wachsenden Segment robuster SUVs hervor.

Erweiterte Funktionalität

Der X-Pro zeichnet sich durch einen erheblichen Federungshub aus, der 9,1 Zoll Bodenfreiheit bietet – gegenüber 7,4 Zoll beim Standard-Telluride. Dieser größere Abstand ermöglicht eine einfachere Navigation über Hindernisse und verringert das Risiko von Kratzern am Unterboden, ein häufiges Problem bei SUVs, die sich abseits der Fahrbahn bewegen.

Der X-Pro ist in den Ausführungen SX und SX Prestige erhältlich, ausschließlich mit Allradantrieb und dem 274 PS starken 2,5-Liter-Reihenvierzylindermotor mit Turbolader von Kia. Während für andere Telluride-Modelle (einschließlich des Hybrid) ein X-Line-Paket verfügbar ist, fehlen ihm die wesentlichen mechanischen Verbesserungen des X-Pro.

Reifen und Traktion

Der X-Pro ist serienmäßig mit Continental CrossContact-Geländereifen ausgestattet, die um 18-Zoll-Räder gewickelt sind. Dieses Setup bietet mehr Seitenwand als die 20- und 21-Zoll-Radoptionen anderer Ausstattungsvarianten und verbessert so den Grip im Gelände und den Fahrkomfort. Das aggressive Profilmuster und die spezielle Gummimischung der Reifen verbessern die Traktion auf rutschigem Untergrund.

Während des Tests bewältigte der X-Pro unebenes Gelände effektiv und glättete Schotter und holprige Straßen mit minimalem Kabinengeräusch. Die Geländemodi (Schnee, Sand, Schlamm) optimieren die Leistung für verschiedene Bedingungen weiter.

Elektronische Hilfsmittel

Der X-Pro verfügt über ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial, das die Traktion in schwierigen Situationen verbessern soll. Auch wenn seine Auswirkungen nicht offensichtlich spürbar waren, bewältigte der SUV souverän steile Steigungen und bewegte sich über unebenes Gelände, selbst wenn die Räder in der Luft hingen.

Der Ground View Monitor von Kia bietet Kameraansichten des vor Ihnen liegenden Geländes, ist jedoch auf Geschwindigkeiten von 6 Meilen pro Stunde oder weniger beschränkt. Das Infotainmentsystem zeigt auch geländespezifische Daten wie Lenkwinkel, Höhe und Nick-/Rollgrade an.

Wettbewerb und Alternativen

Der eng verwandte Hyundai Palisade bietet eine ähnliche Offroad-Ausstattung, der XRT Pro. Der Hauptunterschied liegt in der Motorwahl: Der Telluride verwendet einen turbogeladenen Vierzylinder, während der Palisade über einen V-6-Saugmotor verfügt. In früheren Tests hat sich gezeigt, dass der Telluride bis zu 60 Meilen pro Stunde schneller ist.

Der Telluride X-Pro konkurriert mit Modellen wie dem Nissan Pathfinder Rock Creek, dem Ford Explorer Tremor und dem Chevrolet Traverse Z71. Insgesamt gilt der Telluride als ein abgerundeteres Paket als seine Konkurrenten und bietet ein überlegenes Fahrerlebnis und ästhetisches Design.

Fazit

Der Kia Telluride X-Pro 2027 bietet ein deutliches Offroad-Upgrade, ohne auf den Komfort auf der Straße zu verzichten. Während die meisten Fahrer ihn wahrscheinlich auf der Straße belassen werden, bietet der X-Pro echte Leistungsfähigkeit für Abenteuerlustige und baut auf einer bereits überzeugenden SUV-Plattform auf.