Nach 6.000 Meilen am Steuer des Jaecoo 7 ist eine klare Lektion klar geworden: Die Wahl des Standard-Benzinmotors gegenüber der Variante des Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugs (PHEV) könnte für viele Fahrer ein erheblicher Fehltritt sein. Während das Benzinmodell ein leistungsfähiger, preisgünstiger SUV ist, bietet die PHEV-Version ein Maß an Raffinesse, Effizienz und Leistung, das den etwas höheren Preis rechtfertigt.
Der Preisunterschied: Eine schrumpfende Marge
Beim Vergleich der beiden Flaggschiff-„Luxury“-Ausstattungen wird das finanzielle Argument für den PHEV immer überzeugender. Ursprünglich kostete der PHEV einen Aufpreis von 2.315 £ gegenüber dem 1,6-Tonnen-Benzinmodell. Allerdings hat sich dieser Abstand inzwischen auf nur noch 1.180 £ verringert, sodass der Preis des PHEV bei 35.175 £ liegt.
Darüber hinaus haben aggressive Leasingverträge das Flaggschiff-PHEV erschwinglicher gemacht, wobei einige Angebote mit den Kosten des Einstiegsmodells 2WD Deluxe mithalten können. Für einen Käufer bedeutet dies, dass der Umstieg auf einen fortschrittlicheren Antriebsstrang erschwinglicher denn je wird.
Leistung: Sofortige Leistung im Vergleich zu langsamen Motoren
Die technischen Unterschiede zwischen den beiden Antriebssträngen verändern das Fahrerlebnis grundlegend:
- Die Benzinvariante: Verwendet einen 1,6-Tonnen-Vierzylindermotor (145 PS) gepaart mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Obwohl es funktionsfähig ist, leidet es unter frustrierenden Start-Stopp-Verzögerungen und erfordert hohe Motordrehzahlen, um eine sinnvolle Beschleunigung zu erreichen.
- Die PHEV-Variante: Kombiniert einen 1,5-Tonnen-Motor mit einem Elektromotor und einer 18,3-kWh-Batterie und erzeugt zusammen 201 PS und 229 lb-ft Drehmoment.
Obwohl keines der beiden Autos ein reines Sportgerät ist, fühlt sich der PHEV deutlich reaktionsschneller an. Die auffälligste Kennzahl ist die Beschleunigung: Der PHEV erreicht 0-62 Meilen pro Stunde in 8,5 Sekunden, verglichen mit dem viel langsameren Benzinmodell in 11,8 Sekunden. Der Elektromotor vermittelt ein „sofortiges und müheloses“ Gefühl, das der Benzinmotor einfach nicht reproduzieren kann.
Effizienz und das tägliche Pendeln
Der überzeugendste Grund, sich für den Hybrid zu entscheiden, ist der drastische Unterschied im Kraftstoffverbrauch.
Der reale Kraftstoffverbrauch sagt etwas ganz anderes aus als die offiziellen Herstellerangaben.
Während das Benzinmodell im Durchschnitt bescheidene 30,4 mpg erreichte, erreichte der PHEV durchweg Werte zwischen 40,7 mpg und den hohen 50ern. Für viele Fahrer ist die angegebene 56-Meilen-Elektroreichweite des PHEV bahnbrechend und ermöglicht möglicherweise einen völlig kraftstofffreien täglichen Pendelverkehr.
Verfeinerung und Kompromisse
Der PHEV ist nicht ohne Macken. Wenn die Batterie fast leer ist – beispielsweise während einer Autobahnfahrt mit hoher Geschwindigkeit –, kann der Verbrennungsmotor störend wirken und mit hoher Drehzahl laufen, um die Ladung wieder aufzuladen. Darüber hinaus kann eine starke Gaseingabe ein „Overboost“-Gefühl hervorrufen, das sich etwas abrupt anfühlt.
Diese kleinen Nachteile werden jedoch durch das allgemeine Gefühl der Entspannung und Raffinesse aufgewogen. Der PHEV macht das ständige „Arbeiten“ des Motors überflüssig und macht ihn zu einem viel gelasseneren Begleiter für die tägliche Fahrt.
Schlussfolgerung
Der Jaecoo 7 PHEV bietet eine überlegene Beschleunigung, einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch und ein kultivierteres Fahrerlebnis als die Benzinversion. Angesichts des sich verringernden Preisunterschieds stellt das Hybridmodell für den modernen Fahrer eine weitaus logischere Investition dar.





























