Ford Ranger Super Duty (2026) Testbericht: Das ultimative Arbeitstier

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Der Ford Ranger Super Duty 2026 stellt einen bedeutenden Leistungssprung für den beliebten Ute dar und bietet eine unübertroffene Anhängelast- und Nutzlastkapazität. Obwohl der Preis hoch ist, ist es eine lohnende Investition für Profis, die ernsthafte Leistung verlangen. In diesem Testbericht wird das Super Duty Double Cab Chassis unter realen Bedingungen untersucht und Kosten, Innenausstattung und Fahrverhalten auf der Straße aufgeschlüsselt.

Preise: Leistungsfähigkeit hat ihren Preis

Der Super Duty verlangt eine Prämie. Das Überspringen des Upgrades bedeutet eine Einsparung von Zehntausenden, aber für diejenigen, die maximale Kapazität benötigen, können die zusätzlichen Kosten gerechtfertigt sein. Der Super Duty erhält Modifikationen am Unterboden für höhere Anhängelast- und Nutzlastgrenzen – was ihn zum bisher leistungsstärksten Ranger macht. Kabinen-/Fahrgestellmodelle enthalten keine Ablage und die Anpassung ist direkt über Ford mit Zubehörgarantie möglich.

Interieur: Arbeitsorientiert oder Premium?

Beim Basismodell Super Duty steht Funktion über Luxus. Gummiböden, manuelle Sitze mit Stoffbezug und der Verzicht auf serienmäßige Fußmatten spiegeln das arbeitsorientierte Design wider. Das XLT-Modell verbessert den Komfort durch beheizte/belüftete Sitze, elektrische Verstellung und Teppichböden.

Trotz der Sparmaßnahmen des Basismodells bietet es praktische Funktionen wie herausklappbare Getränkehalter, kabelloses Aufladen von Mobiltelefonen, eine große Mittelkonsole und Flaschenhalter. Zusätzliche Deckenschalter richten sich an Benutzer mit individueller Beleuchtung oder Ausrüstung. Ein 12-Zoll-Hochformat-Touchscreen mit Navigationssystem, Apple CarPlay/Android Auto und Digitalradio ist Standard, während das OnBoard Scale-System bei der Verwaltung der Zuladungsgrenzen hilft.

Der Super Duty behält die familienfreundliche Funktionalität des Ranger als Doppelkabinenmodell bei. Die Fondpassagiere haben ausreichend Beinfreiheit und die Sitze verfügen über Haltepunkte für Kindersitze. Zusätzlicher Stauraum umfasst Fächer unter dem Sitz und Boxen im Armaturenbrett. Aufgrund der hohen Betthöhe ist für kleinere Benutzer möglicherweise eine Stufe erforderlich.

Motorleistung: Leistung mit Kompromiss

Der Super Duty ist exklusiv für den V6-Diesel des Ranger erhältlich, allerdings mit einer leichten Leistungsreduzierung auf 154 kW (von 184 kW beim Standard-V6). Das Drehmoment bleibt mit 600 Nm stark, gepaart mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe und permanentem Allradantrieb. Der Motor erzeugt beim Abschleppen und Transportieren ein sattes Geräusch, im täglichen Fahrbetrieb ist er jedoch nicht leistungsschwach.

Der Kraftstoffverbrauch wird offiziell nicht als N2-Nutzfahrzeug eingestuft, aber reale Tests zeigen etwa 13,5 l/100 km, was nicht ideal ist.

Fahrerlebnis: Solide und kompetent

Der Super Duty bietet dank seiner größeren Spurweite und griffigeren General Grabber-Reifen ein stabiles und stabiles Fahrerlebnis. Das Fahrverhalten ist fester als bei Standard-Rangers, aber immer noch raffinierter als bei einigen arbeitsorientierten Konkurrenten wie dem Toyota LandCruiser 70 Series.

Die Lenkung ist gut ausbalanciert und präzise, ​​wodurch der Super Duty trotz seiner Größe überraschend leicht zu manövrieren ist. Die Sicherheitstechnik ist gut integriert, mit einstellbarem Spurhalteassistenten und einem nicht-invasiven Geschwindigkeitsschild-Erkennungssystem.

Insgesamt bietet der Super Duty ein starkes Fahrerlebnis mit hervorragender Antriebsleistung und solidem Handling. Die Zuverlässigkeit bleibt ein Fragezeichen, aber der Ranger hat sich als sehr leistungsfähige Maschine erwiesen.

Standardfunktionen: Für die Arbeit gerüstet

Der Super Duty verfügt über eine umfassende Standardausstattung, darunter automatische LED-Scheinwerfer, LED-Nebelscheinwerfer, Scheibenwischer mit Regensensor, Einstiegshilfe und ein 18-Zoll-Stahlradsatz mit Geländereifen. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören eine autonome Notbremsung, ein Toter-Winkel-Assistent, ein Spurverlassenswarner und ein Rundumsichtkamerasystem.

Sicherheitsbewertung

Der aktuelle Ranger verfügt über eine ANCAP-Sicherheitsbewertung von fünf Sternen. Der Super Duty wurde nicht unabhängig getestet, verfügt aber über die gleiche Sicherheitsausrüstung wie andere Modelle. Der Super Duty ist mit neun Airbags und umfassenden Sicherheitssystemen ausgestattet.

Betriebskosten

Ford bietet eine fünfjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Die Wartungsintervalle betragen alle 12 Monate oder 15.000 km.

Fazit: Der Ford Ranger Super Duty 2026 ist ein kompromissloses Arbeitstier, das unübertroffene Leistungsfähigkeit bietet. Obwohl der Preis hoch ist, ist es eine vertretbare Investition für diejenigen, die maximale Anhängelast und Nutzlast benötigen. Die solide Bauweise, der leistungsstarke Motor und die praktischen Funktionen machen den Super Duty zum ultimativen Werkzeug für anspruchsvolle Arbeiten.