Am Montag ereignete sich auf der Interstate 196 in der Nähe von Zeeland, Michigan, eine massive Kettenreaktionskollision mit über 100 Fahrzeugen, darunter etwa 30 bis 40 Sattelschlepper. Trotz des Ausmaßes des Vorfalls melden die Behörden keine Todesopfer, obwohl mehrere Verletzte bestätigt wurden.
Gefährliche Bedingungen lösten Chaos aus
Der Unfall wurde durch strenges Winterwetter, insbesondere vereiste Straßen, ausgelöst. Die Michigan State Police sperrte die I-196 in beide Richtungen zwischen den Ausfahrten 62 und 55, um die Folgen zu bewältigen, da die Fahrzeuge über die Autobahn und in nahegelegenen Gräben verstreut waren. Von Chicago & Midwest Storm Chasers aufgenommene Drohnenaufnahmen veranschaulichen das Ausmaß der Massenkarambolage: eine lange Reihe von Autos und Lastwagen, von denen viele direkt miteinander kollidierten und den Verkehr effektiv blockierten.
Rettungseinsätze und Schutzmaßnahmen
Gestrandete Autofahrer wurden mit Schulbussen und MAX Transit-Bussen zur Hudsonville High School transportiert, wo sie in der Cafeteria auf ihre Abholung warteten. Die Ersthelfer hatten mit erheblichen Verzögerungen beim Erreichen des Einsatzortes zu kämpfen, wobei einige auf Schneemobile zurückgriffen, um die tückischen Bedingungen zu meistern; Berichte geben Ankunftszeiten von bis zu 45 Minuten an. Laut The Detroit News wurden zwischen 9 und 12 Menschen verletzt.
Warum keine Todesfälle?
Die bemerkenswert niedrige Zahl an Schwerverletzten und die Abwesenheit von Todesopfern ist wahrscheinlich auf die relativ langsamen Geschwindigkeiten zurückzuführen, mit denen die Fahrer vor dem Unfall unterwegs waren: zwischen 20 und 30 Meilen pro Stunde (32 und 48 km). Dies deutet darauf hin, dass das Ausmaß des Vorfalls zwar extrem war, die Aufprallkräfte jedoch durch niedrigere Geschwindigkeiten verringert wurden.
Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren des Fahrens im Winter und die Bedeutung einer Geschwindigkeitsreduzierung unter gefährlichen Bedingungen. Die Tatsache, dass bei einem derart massiven Zusammenstoß keine Todesopfer zu beklagen waren, ist außergewöhnlich, unterstreicht jedoch, wie schnell sich die Bedingungen auf den Straßen bei Unwettern verschlechtern können.
Die Behörden sind weiterhin damit beschäftigt, die Autobahn zu räumen, die Entfernung aller unbeteiligten Fahrzeuge bleibt jedoch eine Herausforderung.


























