Colorado hat ein neues System zur Geschwindigkeitsüberwachung eingeführt, das herkömmliche Radarkamerawarnungen in Apps wie Waze wirkungslos macht. Das System verwendet automatische Fahrzeugidentifikationssysteme (AVIS), um die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen mehreren Punkten zu messen und Tickets für Fahrzeugbesitzer auszustellen, die den Grenzwert um 10 Meilen pro Stunde oder mehr überschreiten. Dies bedeutet, dass sich Fahrer bei Einzelpunktkameras der Erkennung nicht mehr durch kurzes Abbremsen entziehen können.
Wie es funktioniert
Im Jahr 2023 ermächtigten die Gesetzgeber Colorados die Strafverfolgungsbehörden, AVIS zur Beschleunigung der Durchsetzung zu nutzen. Diese Systeme berechnen mithilfe mehrerer Kameras die Durchschnittsgeschwindigkeit über Straßenabschnitte hinweg; Wenn ein Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als 10 Meilen pro Stunde überschreitet, wird dem registrierten Besitzer des Fahrzeugs automatisch ein Strafzettel im Wert von 75 $ ausgestellt, unabhängig davon, wer gefahren ist.
Die ersten Warnungen gingen Ende letzten Jahres heraus, und im April 2024 begann der Versand echter Tickets, zuletzt auf einem Abschnitt der I-25 nördlich von Denver. Insbesondere werden diese Kameras in Baustellen eingesetzt, wo die Geldstrafen 75 US-Dollar betragen, den Fahraufzeichnungen jedoch keine Punkte gutgeschrieben werden.
Warum das wichtig ist
Diese Änderung der Durchsetzungsstrategie ist von Bedeutung, da sie die herkömmliche Methode der Radarerkennung umgeht. Waze und andere Navigations-Apps nutzen Crowdsourcing-Daten, um Fahrer vor stationären Radarfallen zu warnen. Dieses System beseitigt diesen Vorteil.
Die umfassenderen Auswirkungen sind klar: Dies ist eine Eskalation der automatisierten Überwachung. Mit der Weiterentwicklung der Technologie werden Strafverfolgungsbehörden wahrscheinlich fortschrittlichere Methoden zur Durchsetzung der Verkehrsregeln einsetzen, möglicherweise einschließlich KI-gestützter Systeme, die über Geschwindigkeitsüberschreitungen hinaus verschiedene Verstöße erkennen können. Dieses System ist eine direkte Reaktion auf Fahrer, die zuvor Strafzettel vermieden haben, indem sie das System ausgenutzt haben.
Das Gesamtbild
Der Aufstieg von AVIS spiegelt einen wachsenden Trend zur automatisierten Strafverfolgung wider. Während Befürworter argumentieren, dass dies die Verkehrssicherheit verbessert, äußern Kritiker Datenschutzbedenken und bezweifeln die Fairness der Vergabe von Strafzetteln an Fahrzeugbesitzer ohne Nachweis darüber, wer gefahren ist. Dieser Wandel verdeutlicht auch, wie leicht die Technologie die Gegenmaßnahmen zur Umgehung von Durchsetzungsmaßnahmen übertreffen kann.
Das wachsende Panoptikum des Staates sollte daran erinnern, dass Autofahren ein Privileg und kein Recht ist und dass der wachsende Überwachungsstaat es den Regierungen erleichtern wird, das Gesetz durchzusetzen.
Colorados neues System zeigt, dass herkömmliche Problemumgehungen zur Geschwindigkeitsüberwachung obsolet werden. Fahrer, die auf Apps wie Waze angewiesen sind, müssen sich nun an die angegebenen Grenzwerte halten oder riskieren automatische Bußgelder.



























