Dieselmotoren in normalen Autos. Es ist seltsam. Sie haben bei den amerikanischen Käufern nie wirklich Anklang gefunden. Sicher, Ende der 1970er Jahre gab es einen Ausrutscher. Das Ölembargo der OPEC traf hart. Die Leute gerieten in Panik. In diesem Zeitraum wurden in den USA über eine halbe Million Diesel-Pkw verkauft. Aber das war’s. Dies war das einzige Mal, dass sie tatsächlich in nennenswerter Weise in den Markt eindrangen.
Warum also? Sie sind effizient. Sie halten ewig. Man könnte meinen, die Leute würden sie kaufen. Aber es gibt acht historische Probleme, die sie auf Eis gelegt haben.
Die schwere, laute, teure Wahrheit
Erstens sind sie schwer. Ein typischer Diesel hat ein Verdichtungsverhältnis von 20:1. Vergleichen Sie das mit einem Benzinmotor, der bei 8:1 liegt. Diese Kompression braucht Stahl. Dicker Stahl. Der Motorblock muss wie ein Tank gebaut sein, um dem Druck standzuhalten. Es wiegt mehr als sein Gasäquivalent.
Und der Bau kostet mehr.
Dann ist da noch der Lärm. Und der Geruch. Alte Dieselmotoren rauchten. Sie rochen nach verbrannter Erdnussbutter und Schwefel. Sie vibrierten. Man konnte das Klappern in den Zähnen spüren.
Der Start im Winter war eine mühsame Aufgabe. Du würdest den Schlüssel umdrehen. Nichts. Sie würden warten, bis die Glühkerzen aufgeheizt sind. Dann würden Sie es wieder umdrehen. Vielleicht würde es fangen. Vielleicht würde es zehn Sekunden lang husten, bevor es brüllend zum Leben erwachte. Haben Sie die Glühkerzen vergessen? Viel Glück.
Sie waren auch nicht schnell. Aufgrund dieser massiven Kompression und der schweren Eisenkonstruktion konnten sie nicht hochdrehen. Benzinmotoren lieben Drehzahl. Dieselmotoren hassen sie. Das bedeutet natürlich ein hohes Drehmoment. Ideal zum Ziehen eines Anhängers. Aber für 0 bis 60? Diesel-Pkw waren langsam. Träge.
Früher war auch die Kraftstoffeinspritzung das Problem. Frühe Systeme waren mechanische Albträume. Teuer in der Reparatur. Unzuverlässig. Und Dieselkraftstoff finden? Es war nicht an jeder Ecke. Überall war Benzin. Diesel war eine Jagdexpedition.
Ein oder zwei Mängel sind ärgerlich. Acht Mängel sind ein Dealbreaker.
Funktioniert die Mathematik tatsächlich?
Die beiden Faktoren, die für den Diesel sprechen, sind Kilometerleistung und Langlebigkeit. Sie sparen Kraftstoff. Sie sparen Geld bei Reparaturen, da der Motor ewig hält.
Aber hier ist der Haken. Man muss es lange fahren, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Die Gleichung funktioniert für eine Zugmaschine mit Anhänger. Diese Lastwagen fahren 400 Meilen pro Tag. Täglich. Die hohen Vorabkosten werden schnell durch die Kraftstoffeinsparungen aufgezehrt.
Ein Pkw? Nicht so sehr. Sie kaufen den teuren Diesel. Sie zahlen die Prämie (manchmal) an der Zapfsäule. Sie warten fünf oder sechs Jahre, um den anfänglichen Preisunterschied wieder auszugleichen. Die meisten Leute behalten ihr Auto nicht so lange. Die Mathematik schließt nie ab.
Moderne Technologie verändert alles
Diese Liste oben? Es ist historisch.
Neue Dieselkonstruktionen sind anders. Fortschrittliche Computersteuerungen haben das Biest gezähmt. Der Rauch ist weg. Der Lärm ist geringer. Die Vibration ist minimal. Sie sind sauberer. Sie sind leiser. Dank Massenproduktion und besserer Technologie ist der Bau jetzt sogar noch günstiger.
Wir werden wahrscheinlich mehr Diesel auf der Straße sehen. Die Nachteile verflüchtigen sich.
Aber jahrzehntelang war es einfach zu viel Aufwand für zu wenig Belohnung. Es sei denn, Sie transportierten Fracht.




















