додому Autos Auto-News Renault Scenic 5: Der MPN, der zum SUV wurde

Renault Scenic 5: Der MPN, der zum SUV wurde

Das Zeitalter des Monospace geht zu Ende. Es ist wirklich schon seit Jahren im Sterben. Doch der neue Renault Scenic markiert den letzten Atemzug. Der französische Autohersteller ersetzt seinen letzten echten Familientransporter durch ein Fahrzeug, das, nun ja, wie ein kleiner SUV aussieht.

Das ist nicht überraschend. Europäische Käufer haben das MPN-Format aufgegeben. Sie wollen Höhe. Sie wollen Bodenfreiheit. Sie wollen die kastenförmige Praktikabilität eines Crossovers, ohne ihn tatsächlich als solchen zu bezeichnen. Der zukünftige Renault Espace ist also ein SUV. Und der neue Renault Scenic? Es ist auch ein SUV.

Schauen Sie sich das Seitenprofil des neuen Modells an. Im Vergleich zum Scenic 4 ist er nicht wiederzuerkennen. Die Schiebetüren sind weg. Die Dachlinie ist aggressiv. Der hintere Überhang ist abgehackt. Es sieht aus wie ein kompakter Crossover.

Aber lassen Sie sich vom Styling nicht täuschen. Die Seele des Autos bleibt erhalten.

„Das Styling hat sich tiefgreifend verändert. Der Geist bleibt erhalten.“

Dies ist keine Designübung. Es ist eine Überlebenstaktik. Renault kennt den Markt. Sie wissen, dass „Familienauto“ nicht mehr „Schiebetüren und niedriges Dach“ bedeutet. Es bedeutet „Vielseitigkeit“.

Der neue Scenic wird weiterhin für Familien gebaut. Es priorisiert immer noch den Platz. Es bietet immer noch das gleiche Innenvolumen wie sein Vorgänger, nur anders verpackt. Die Technik dahinter ist anders. Die Fahrerposition ist höher. Aber das Ziel ist identisch.

Holen Sie Ihre Kinder herein. Bringen Sie Lebensmittel herein. Fahren Sie sie zur Schule.

Die MPN ist weg. Der SUV ist da. Der Scenic überlebt.

Der Monospace ist tot. Es lebe der SUV

Der Renault Scenic hat zwei Jahrzehnte damit verbracht, uns davon zu überzeugen, dass er immer noch relevant ist. Die erste Generation sah aus wie ein gestreckter Megane von 1995. Das funktionierte eine Zeit lang. Das Styling ist elegant gealtert und hat sich zu etwas wirklich Angenehmem entwickelt. Aber seien wir ehrlich. Das Monospace-Konzept stirbt aus. Französische und europäische Familien wollen diese praktische Schiebetür nicht mehr. Sie wollen Bodenfreiheit. Sie wollen das SUV-Emblem im amerikanischen Stil.

Also hörte Renault auf, gegen die Flut anzukämpfen. Anstatt zu versuchen, den MP3 zu retten, bauten sie einen Renault Scenic E-Tech Elektro-SUV.

Es ist keine Verkleidung. Es ist ein Dreh- und Angelpunkt. Die Außensprache entspricht jetzt dem neuesten Megane E-Tech und dem Renault Austral. Es ist scharf. Es ist modern. Es passt zur aktuellen Marktrealität, in der „Familienauto“ gleichbedeutend mit „Crossover“ ist.

Raum, der immer noch wichtig ist

Lassen Sie sich nicht von der SUV-Form täuschen. Die Seele des Scenic ist immer noch da. Im Inneren ist der Boden völlig eben. Dies ist nicht nur eine Designentscheidung. Es ist funktional.

Das Auto steht auf der CMF-EV-Plattform. Der Radstand erstreckt sich auf 2,78 Meter. Das ist ein erheblicher Platz zwischen Vorder- und Hinterachse. Warum ist es wichtig? Denn es schafft hinten Platz für Erwachsene, die ihre Beine nicht zu einer Kugel zusammenfalten wollen. Das bedeutet auch, dass die Beifahrer nicht mit dem Getriebetunnel um Beinfreiheit kämpfen müssen.

Wenn Sie für den Urlaub beladen, stehen Ihnen 545 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Verglichen mit einigen speziellen Frachttransportunternehmen ist es nicht riesig, aber für das Segment großzügig. Die Form hat sich geändert, aber der Nutzen bleibt bestehen. Es ist immer noch ein People Mover. Einfach in zeitgenössischer Kleidung gekleidet.

Technologie statt Tradition

Unter der Haube des Innenraums sitzt das OpenR Link-System. Dies ist die neueste multimodale Weiterentwicklung von Renault. Es ist nicht nur ein Bildschirm. Es ist ein Knotenpunkt.

Das Update bringt 50 neue Anwendungen. Das hört sich wie Füllmaterial an, bis man erkennt, was sie tun. Einige optimieren Ihre Ladestopps basierend auf dem Batteriestand. Andere verwandeln die Aufenthaltszeit in etwas Produktives oder Lustiges. Es geht darum, das elektrische Erlebnis zu managen, nicht nur um Unterhaltung.

Wenn Sie mehr als nur Funktionalität wünschen, sollten Sie nach der Esprit Alpine -Ausstattung Ausschau halten. Renault verleiht dem Mix eine sportlichere Note. Es ist eine Anspielung auf die Leistungstradition, ohne Kompromisse bei der elektrischen Effizienz einzugehen. Der Scenic ist nicht mehr nur eine Kiste für Lebensmittel. Es versucht, eine Aussage zu sein.

Reicht es aus, um den Namen am Leben zu erhalten? Der Markt verändert sich unter unseren Füßen. Der Scenic E-Tech ist Renaults Wette, dass Funktionalität und Stil nebeneinander bestehen können. Wir werden sehen, ob die Käufer zustimmen.

Das thermische Zeitalter des Scenic ist offiziell vorbei. Nachdem die französische Marke jahrelang den allgegenwärtigen 1,5-dCi-Diesel und verschiedene Benzinoptionen eingeführt hatte, verzichtet sie nun vollständig auf den Verbrennungsmotor. Übrig bleibt ein rein elektrisches SUV. Der Name mag zwar immer noch Scenic sein, aber der Antriebsstrang hat sich komplett verändert.

Unter der Haube (oder besser gesagt unter dem Boden) befinden sich Konfigurationen mit zwei Motoren. Die Leistung liegt zwischen 125 kW und 160 kW. Umgerechnet entspricht das etwa 170 bis 220 PS. Es ist kein Hypercar. Es ist ein praktischer Familientransporter mit genügend Drehmoment, um das Überholen auf der Autobahn mühelos zu ermöglichen.

Batterieoptionen und WLTP-Reichweite

Hier stand eindeutig die Autonomie im Vordergrund. Renault setzt auf einen Rucksack mit großer Kapazität, um die Reichweitenangst des durchschnittlichen Pendlers zu beseitigen. Die Flaggschiff-Variante erhält einen 87-kWh-Akku. Die Verpackung wird als kompakt beschrieben, was auf eine effiziente Nutzung der Skateboard-Plattform schließen lässt.

Auf dem Papier sind die Zahlen beeindruckend. Die WLTP-Reichweite im gemischten Zyklus beträgt 620 Kilometer. Das reicht aus, um lange Lücken zwischen den Ladestopps zu überbrücken. Sie können zur Arbeit fahren, über Regionen hinweg pendeln und trotzdem Energie für einen Wochenendausflug haben, ohne jede Minute um ein Ladegerät herum planen zu müssen.

Für diejenigen, die diese große Reichweite nicht benötigen, gibt es eine kleinere Option. Die 60-kWh-Batterie bietet eine WLTP-Reichweite von 420 Kilometern. Es ist eine sinnvolle Wahl für Stadtbewohner oder Fahrer mit geringerer Tagesfahrleistung.

Ladegeschwindigkeiten und Infrastruktur

Beim Schnellladen glänzt die Hardware wirklich. Die 87-kWh-Version unterstützt Spitzenladegeschwindigkeiten von bis zu 150 kW. Mit einem Hochleistungs-Gleichstrom-Schnellladegerät können Sie in kurzer Zeit viel Geld aufladen. Es ist nicht sofort verfügbar, aber schnell genug, um während einer Kaffeepause oder einem Toilettenstopp während einer Autofahrt zu passen.

Auch das AC-Laden ist robust. Das Fahrzeug unterstützt bis zu 22 kW auf öffentlicher Infrastruktur. Dies ist schneller als die standardmäßigen 11 kW, die bei vielen Mitbewerbern zu finden sind. Wenn Sie über eine kompatible Home-Wallbox verfügen, können Sie den Akku über Nacht deutlich schneller wieder aufladen als mit langsameren Onboard-Ladegeräten.

Die Umstellung auf Elektro ist nicht nur ein regulatorisches Kontrollkästchen. Es handelt sich um eine völlige Neuinterpretation des Familien-MPV-Segments.

Die Abkehr von Wärmekraftmaschinen markiert das endgültige Ende der traditionellen Scenic-Technologie. Diese neue Version ist für das Elektrozeitalter konzipiert und bietet eine beträchtliche Reichweite und Schnellladefunktionen. Es bleibt ein familienorientiertes Fahrzeug, aber die Einsatzregeln haben sich geändert. Die Frage ist nun, ob der Markt bereit ist, für diese neue Effizienz auf den Komfort der bestehenden Infrastruktur zu verzichten. Die Hardware ist fertig. Der Rest liegt beim Fahrer.

Renault hat nicht nur ein neues Auto gebaut. Sie haben es mit Gewissen gebaut.

Die Entwicklung des neuen Scenic E Tech Electric spiegelt seine Produktionsziele wider. Beide sind ressourcenschonender. Stärker auf Nachhaltigkeit.

Nehmen Sie Materialien mit. Renault setzt sich stark für Recyclinganteile ein. 40 Prozent des Aluminiums stammen aus recycelten Quellen. Textilien? Sie haben hundert Prozent erreicht. Hier gibt es keinen Neuwarestoff.

Dann ist da noch der Fertigungs-Fußabdruck. Das Werk in Douai, in dem dieses Elektrofahrzeug vom Band laufen wird, ist Teil der ElectriCity-Initiative. Das Ziel ist CO2-Neutralität bis 2025. Das ist knapp. Vor allem für eine Anlage dieser Größe.

Du willst eins? Warten.

Es wird erst 2024 in die Ausstellungsräume kommen. Geduld zahlt sich offenbar aus.

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