Es ist geschafft. Neun Jahre. Das war die Lebensdauer des Alpine A110 dieser Generation. Die letzte Einheit rollte heute aus der Produktion, genau dort, wo sie hingehört: im Norden Frankreichs. Es trug einen besonderen Besatz zum 70-jährigen Jubiläum. Ein schöner Abschied für ein Auto, das es rein volumenmäßig kaum auf die Bestsellerliste geschafft hat, dies aber durch seine Seele wettmachte.
28.701 insgesamt für diesen speziellen Lauf gebaut.
Aber betrachten Sie das Gesamtbild. Das Werk Dieppe hat insgesamt mehr als 35.000 A110 produziert. In dieser Nummer ist die Originalikone enthalten, das allererste Serienauto von Alpine, das von 1963 bis 1977 die Sportwagen prägte. Die Abstammung bleibt bestehen.
Die Produktion am Standort Normandie wird nicht eingestellt. Es dreht sich.
Die dritte Generation kommt nächstes Jahr auf den Markt. Gleiches Abzeichen, anderes Herz. Dieses Mal übernimmt die Alpine Performance Platform (APP) die schwere Arbeit. Der Antriebsstrang? Elektrisch. Doch die Ingenieure ließen eine Hintertür offen. Sie haben das Chassis so konstruiert, dass es später einen Verbrennungsmotor verschlucken könnte, wenn die Welt plötzlich den Geruch von verbranntem Benzin vermisst. Zweifelhaft. Aber die Option ist da.
Was passiert als nächstes?
Das Debütmodell ist das klassische zweisitzige Coupé. Nostalgisch. Konzentriert. Dann erweitert sich die Aufstellung. Ein Viersitzer kommt hinzu, gefolgt von einem Cabriolet. Alpine will ein größeres Stück vom Sportwagenkuchen. Sie wollen mehr Gesichter auf der Strecke, mehr Körper auf den Sitzen.
Werden die Leute einen elektrischen Alpine kaufen?
Wahrscheinlich. Manche werden die Stille hassen. Andere werden es ihm danken, dass er den Wind lauter sprechen lässt. Die Linie bewegt sich vorwärts. Die Autos verändern sich ständig. Sie müssen sich nur entscheiden, in welcher Epoche Sie tatsächlich gelebt haben.

























