Die Nachricht kam ganz leise. Subaru zerstört seine elektrische Zukunft nicht vollständig. Es braucht einfach mehr Zeit. Viel mehr Zeit.
Der Autohersteller hat die Einführung batterieelektrischer Fahrzeuge, die er selbst bauen will, verzögert. Der CEO gibt den Vereinigten Staaten die Schuld. Insbesondere das langsame Tempo, mit dem amerikanische Käufer Elektrofahrzeuge einführen. Im Moment ist es schwer zu verkaufen.
Also tritt Subaru zurück. Sie verlassen das Netz nicht vollständig. Die Marke hat heute noch drei Elektrofahrzeuge im Angebot. Das Solterra. Der Trailseeker. Das Unerforschte. Diese kamen aus Partnerschaften mit Toyota, während Subaru hinter verschlossenen Türen seine eigenen Designs ausarbeitete.
Jetzt ist dieser interne Entwicklungsplan eingefroren.
Wann? Niemand weiß es. Subaru hat ohnehin nie ein konkretes Datum für seine proprietären Elektrofahrzeuge genannt. Aber Atsushi Osaki, der CEO, sagte, der schwache US-Markt erzwinge ein Umdenken. Er nannte es eine Neubewertung der Strategie.
„Der Zeitpunkt unserer BEV-Markteinführung verschiebt sich.“
Osaki nahm kein Blatt vor den Mund. Er gab zu, dass sie prüfen, welche Models es überhaupt auf den Boden schaffen. Sie werden weiterhin an den Kernkomponenten des BEV arbeiten. Das ist es. Alles andere bekommt weniger Ressourcen. Viel weniger.
Die Kosten? Erstaunliche ¥57,8 Milliarden an Abschreibungen. Ungefähr 363 Millionen Dollar. Autsch.
Was machen wir daraus? Es fühlt sich an wie ein Rückzug. Die bundesstaatlichen Steueranreize in den USA sind ausgetrocknet oder haben sich verschoben. Die Verkäufe gingen zurück. Käufer greifen immer wieder auf Verbrennungsmotoren zurück. Sie bevorzugen Gas. Es ist unbequem, das zu ändern.
Subaru ist nicht allein. Ford hielt inne. GM machte eine Pause. Nun pausiert auch Subaru.
Osaki sagte, dass man die Marktbedingungen genau beobachten werde. Vielleicht nächstes Jahr? Vielleicht im nächsten Jahrzehnt. Er zuckte mit den Schultern in Anführungszeichen. Es ist noch zu früh, einen Zeitplan festzulegen.
„Es ist noch zu früh, das zu sagen.“
Eine vernünftige Aussage. Oder eine Ausrede? Schwer zu sagen.
Eines bleibt sicher. Die drei vorhandenen Elektrofahrzeuge sind noch da. Zur Zeit. Sie stehen als einsame Markierungen in einer sich verändernden Landschaft.
Plant Subaru, den EV-Winter abzuwarten? Wahrscheinlich. Bis die Hitze erträglich wird.























