Smart #2 Teardown: Neues Zweisitzer-EV-Design und technische Daten enthüllt

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Die Straßen von Berlin, Buenos Aires und Hongkong sehen viel seltsamer aus als sonst. Das liegt daran, dass Smart die Nummer-2-Wandbilder in den großen Städten der Welt im wahrsten Sinne des Wortes entfernt hat. Es sieht aus wie ein Unfall. Es ist eigentlich ein Teaser.

Die deutsche Marke deutet den Nachfolger ihres legendären Zweisitzers an. Und im Gegensatz zu den peinlichen Witzen von früher zeigen uns diese Street-Art-Stücke tatsächlich, wie das Serienauto aussieht.

Eine raffinierte Haifischnase und praktische Details

Die Straßenkunst enthüllt ein Produktionsmodell, das seinen Konzeptvorläufer respektiert, aber einige reale Notwendigkeiten hinzufügt. Die offensichtlichste Veränderung? Ein belüftetes Gitter. Die scharfe Haifischnase-Frontpartie wurde leicht angepasst, damit sie passt. Die nach hinten verschobene Motorhaube verleiht dem Auto eine etwas andere Optik.

Dann ist da noch die Beleuchtung. Das Konzept bestand aus auffälligen, komplexen Lichtern. Die Serienversion ersetzt sie durch vertikale Luftschleier. Weniger Gimmick. Mehr Funktion.

Seitenprofile sind geschwungen. Abgerundete Kotflügel dominieren das Bild. Zu sehen sind jetzt aerodynamisch optimierte Räder. Ein optionales kontrastierendes schwarzes Dach deutet darauf hin, dass eine zweifarbige Option auf dem Tisch liegt. Türgriffe haben es endlich in das Design geschafft und sehen eher wie echte mechanische Teile als wie digitale Abstraktionen aus. In der Verpackung findet sich sogar ein dezenter Hinweis auf den Toyota iQ.

Das Heck und die Abmessungen sind wichtig

Das Heck hielt Smart in den offiziellen Teasern geheim. Aber das Vergrößern eines Planungsblatts, das in den Details des Wandgemäldes verborgen ist, offenbart die Wahrheit. Runde Rücklichter kommen. Hoch oben sitzt ein ausgeprägter Spoiler.

Die Heckklappe sieht konventioneller aus. Es verfügt über eine mittig angebrachte Nummernschildaussparung – eine große Erleichterung für die Praktikabilität. Der schwarze Stoßfänger verzichtet auf eine Digitalanzeige und ersetzt scheinbar einen Standardreflektor. Weniger Bildschirm, mehr Sicherheit.

Was die Größe angeht, erzählen die Zahlen eine bestimmte Geschichte. Die neue Nr. 2 ist 109,9 Zoll lang. Das sind 2.792 mm. Er ist 3,8 Zoll länger als der ForTwo der zweiten Generation, den er ersetzt. Dennoch schrumpft der Wendekreis auf knapp 22,8 Fuß. Wie funktioniert diese Geometrie? Die Radstandoptimierung spielt wahrscheinlich eine Rolle, aber das Ergebnis ist ein Auto, das sich in der Stadt länger und dennoch enger anfühlt.

Elektrische Kompaktarchitektur und Reichweite

Unter dem Metall verbirgt sich die Electric Compact Architecture. Es handelt sich um eine Plattform, die für diese spezielle Klasse städtischer Elektrofahrzeuge entwickelt wurde. Der Akku hat eine Kapazität von etwa 35,7 kWh. Die Reichweite liegt bei etwa 186 Meilen. Für metrische Benutzer sind das etwa 300 km.

Wenn Sie schnell Saft benötigen, übernimmt die Gleichstrom-Schnellladung die schwere Arbeit. Das System lädt den Akku in weniger als 20 Minuten von 10 auf 0 Prozent. Das ist genug Zeit für eine schnelle Kaffeepause und eine deutliche Reichweitensteigerung.

Kunst, Technik und der Name

Die Wandgemälde wurden nicht nur von einem Marketingteam angebracht. Sie waren eine gemeinsame Anstrengung. Das Mercedes-Benz Designteam arbeitete mit lokalen Künstlern wie Martín Ron und Georgia Laurie zusammen. Zhu Bin leistete einen Beitrag in Asien. Eltern Die Eltern kümmerten sich um die Gruppenarbeit.

Die Zusammenarbeit ist kein Zufall. Es ist wörtlich. Smart steht für Swatch, Mercedes, Art. Der Name selbst ist ein dreiseitiger Vertrag. Swatch brachte das Timing und die Attraktivität für den Massenmarkt. Mercedes sorgte für Technik und Luxus. Kunst bringt das kulturelle Gewicht.

Wir haben ein klareres Bild davon, was kommt. Die Nr. 2 ist kleiner als Sie denken, elektrisch genug für den täglichen Gebrauch und wie eine Leinwand gekleidet. Warum die Verzögerung? Die Plattform kostet Geld. Das Rebranding dauerte länger. Jetzt verbinden sich die Punkte.

Das Auto wird in Städten landen, in denen das Parken ein Albtraum und Platz knapp ist. Es wird die Welt nicht retten. Aber es könnte Ihnen den Weg zur Arbeit ersparen. Was passiert, wenn das Konzept an die Grenzen stößt? Das bleibt abzuwarten.