Alfa neckt C-Segment-SUV und ignoriert Stelvio-Ersatz

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Alfa Romeo ließ einen Hinweis fallen. Eigentlich nur ein Scherz. Und nein, es war nicht der Stelvio-Nachfolger, den wir uns gewünscht hatten.

Emanuele Cappellano, COO von Stellantis, trat beim National Automotive Industry Roundable in Italien auf. Langweiliger Name? Vielleicht. Die Enthüllung war allerdings enttäuschend. Ein einzelnes Bild gelangte ins Internet.

Ein neues SUV im C-Segment. Sitzt auf der Stellantis STLA Medium-Plattform.

Das ist der Code dafür: Es ersetzt nicht das Stelvio.

Der aktuelle Stelvio fährt auf der STLA Large-Plattform. Dieses neue Auto ist kleiner. Es soll irgendwo zwischen dem bestehenden Tonale und dem später kommenden Stelvio der zweiten Generation angesiedelt werden. Da es den European Junior gibt, macht es keinen Sinn, ihn unterhalb der Tonase einzuordnen. Es wird wahrscheinlich einen neuen Namen bekommen.

Alfa Romeo bestätigt mehrere Antriebsoptionen: Mild-Hybrid, Plug-in und vollelektrisch.

Möglicherweise schaffen es nicht alle Geschmacksrichtungen in die USA. Branchenübliche Praxis, oder? Wir kennen die genaue Größe noch nicht, aber die Plattform beherbergt auch den Jeep Compass, den Lancia Ypsilon und den Peugeot 308. Es handelt sich um einen Mittelklasse-Crossover.

Design kommt aus Turin, also erwarten Sie, dass es gut ist. Der Teaser zeigte eine schräge Heckscheibe. Eine verwegene Linie. Großartig für Shows, potenziell schrecklich für den Transport von Lebensmitteln. Wir werden sehen müssen.

Der Produktionszeitplan

Sie bauen dieses Ding in Melfi, Italien. Die Produktion beginnt Ende 2027. Konkret im vierten Quartal.

Bis dahin bleiben die aktuellen Modelle Giulia und Stelvie am Programm. Dann verschwinden sie. Endlich sollte Ersatz eintreffen. Vielleicht. Der Tonale wurde kürzlich aktualisiert, könnte aber auch neu gestaltet werden. 2027 ist ein arbeitsreiches Jahr.

Bottega Fuoriserie hat auch einen mit Maserati kooperierten Sportwagen angeteasert. Einzelheiten? Im Grunde null.

Die eigentliche Frage bleibt bestehen. Braucht Alfa einen weiteren Crossover, um auf dem amerikanischen Markt zu bestehen?

Wahrscheinlich nicht. Der Markenethos lebt in der Giulia und dem Stelvio weiter. Diese Modelle stehen nicht nur auf der Kippe. Sie sind kalt. Wenn nicht bald der richtige Ersatz verfügbar ist, schwindet die Relevanz. Zwei Jahre warten ist eine lange Zeit.

Was ist der Plan B, wenn der Hype nicht anhält?