Warum Elektroautos in Frankreich auch ohne Subventionen günstiger sind als Benzinautos

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Der Aufkleber-Schock ist echt. Sie gehen in einen Ausstellungsraum, schauen auf das Preisschild eines Elektrofahrzeugs und dann auf Ihr Bankkonto. Es tut weh. Trotz staatlicher Subventionen kosten Elektrofahrzeuge im Voraus oft mehr als ihre spritfressenden Verwandten. Wir alle haben dieses Zögern gespürt. Es ist das Wichtigste, was Menschen davon abhält, den Wechsel vorzunehmen.

Aber hier ist die Wendung. Eine neue Studie von UFC-Que Choisir legt nahe, dass Zögern fehl am Platz ist. Betrachtet man die tatsächlichen Betriebskosten im Zeitverlauf, sind Elektroautos bereits günstiger. Vielleicht nicht. Bereits.

Dabei geht es nicht nur darum, Benzin zu sparen. Die Studie betrachtete das Gesamtbild. Kaufpreis abzüglich Wiederverkaufswert. Energiekosten. Versicherung. Wartung. Wenn man alles übereinander stapelt, entsteht ein überraschendes Muster.

Die Zahlen für Kompakt- und Mittelklassewagen lügen nicht

Wenn Sie ein mittelgroßes Auto kaufen, schlägt sich die Rechnung zugunsten der Elektrizität um. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie ein brandneues Modell kaufen oder ein gebrauchtes Modell kaufen. Tatsächlich sind gebrauchte Benzinautos im täglichen Unterhalt am teuersten. Im Vergleich zur Einfachheit eines EV-Antriebsstrangs altern sie schlecht.

Für ein neues Elektromodell, das Sie heute kaufen, können Sie im Vergleich zu einem Benzinmodell bis zu 1.750 € über einen Zeitraum von vier Jahren sparen. Das ist bedeutsam. Es ist kein Taschengeld. Es reicht aus, um ein größeres Upgrade oder einen schönen Urlaub abzudecken.

Hybride und Diesel liegen in der Mitte. Sie sind konkurrenzfähig, aber sie schlagen die vollelektrische Option nicht. Früher war der Diesel der König der Sparangebote im Fernverkehr. Diese Zeiten verschwinden schnell, da die Energiekosten steigen und die Wartung immer komplexer wird.

Energiekosten treiben die Einsparungen voran

Warum passiert das? Die Antwort ist einfach. Energie. Strom ist günstiger. Viel günstiger. Im Durchschnitt kostet der Antrieb eines Elektroautos 73 % weniger als der Antrieb eines Benzinautos derselben Größe.

Dieser Abstand vergrößert sich, je mehr Sie fahren. Wenn Sie ein Fahrer mit hoher Kilometerleistung sind, ist der Vorteil enorm. Stellen Sie sich jemanden vor, der etwa 20.000 km pro Jahr fährt. Durch den Einsatz eines kleinen elektrischen Stadtautos anstelle einer Benzinversion sparen sie 1.275 € pro Jahr. Das bedeutet, dass Sie jedes Jahr wieder Geld in Ihrer Tasche haben.

Selbst wenn Sie weniger fahren, beispielsweise 10.000 km, sparen Sie immer noch etwa die Hälfte dieses Betrags. Die Eintrittsbarriere mag hoch sein, aber die Betriebskosten sind niedrig. Auch das ist keine Spekulation. Die Forschung wurde von einem unabhängigen Unternehmen namens Element Energy durchgeführt. Es wurde von der Europäischen Klimastiftung finanziert. Die Daten sind solide.

Was das für Ihren nächsten Einkauf bedeutet

Das alte Argument, dass „Elektroautos auf lange Sicht Geld sparen“, ist nicht mehr zukunftssicher. Es ist Präsens. Bei mittelgroßen Fahrzeugen sind die Gesamtbetriebskosten vom ersten Tag an niedriger und amortisieren sich im Laufe der Zeit.

Bedeutet das, dass Sie den Kaufpreis völlig außer Acht lassen sollten? Nein. Sie müssen trotzdem die Vorabkosten bezahlen. Wenn Sie jedoch planen, das Auto länger als ein paar Jahre zu behalten oder viel fahren, ändert sich die Rechnung. Dem höheren Anschaffungspreis stehen geringere Betriebskosten gegenüber.

Für Stadtbewohner ist das eine Selbstverständlichkeit. Kurze Fahrten, häufige Stopps, kein Gangwechsel. Die Effizienz ist unübertroffen. Für die Ferne