1985 Pontiac Trans Am: WS6, TPI und das Ende der Höflichkeit

14

Der Pontiac Trans Am von 1985 hörte auf, höflich zu sein. Er legte seine gediegene Haut ab, um eine aggressivere Haltung einzunehmen, und präsentierte sich mit einem erweiterten Aero-Paket, das seine Ära prägte. Betrachtet man das Profil von vorne nach hinten, war das Auto deutlich verjüngter als zuvor. Es ging jedoch nicht nur darum, gemein auszusehen. Das Design umfasste Nebelscheinwerfer, eine Lamellenhaube und einen optionalen Heckspoiler im Flügelstil. Dieser Spoiler saß tiefer und sorgte so für einen integrierteren Look und nicht für ein sperriges Add-on.

Unter der Haube fiel die Wahl auf drei Varianten des 305-cid-V8-Motors. Du könntest ein Vergaser-Setup wählen. Das ergab 165 PS oder die Hochleistungsversion L69, die 190 PS leistete. Diese Vergasermotoren waren flexibel. Sie können sie mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder einer Viergang-Overdrive-Automatik kombinieren.

Oder Sie steigen auf den neuen V-8-Motor mit Tuned-Port-Einspritzung (TPI) um. Pontiac hat diese Technologie von der Corvette übernommen. Er leistete 205 PS. Allerdings gab es einen Haken. Die Version mit Kraftstoffeinspritzung war nur mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Keine manuellen Optionen für die Top-Engine.

Handhabung und die WS6-Option

Der neue Aero-Look war nicht die einzige Änderung. Pontiac hat das Fahrverhalten und das Handling auf ganzer Linie optimiert. Die Recaro-Sonderedition war verschwunden. Stattdessen könnten Trans Ams mit dem WS6-Federungspaket bestellt werden. Dafür gibt es 16-Zoll-Gatorback-Reifen. Es hat das Auto für diejenigen, denen das Kurvenfahren wirklich am Herzen liegt, straffer gemacht.

Der S/E-Trimm ist nicht zurückgeblieben. Es hat auch an PS zugelegt. Es bekam eine mit Lamellen versehene Motorhaube, aufgefrischte Grafiken und neue Front- und Heckverkleidungen. Wenn Sie Geld sparen möchten, können Sie einen S/E mit dem 165 PS starken V8 ausstatten.

Im Inneren der Kabine wurden einige Modernisierungen vorgenommen. Firebirds erhielten optional eine elektronische Instrumententafel. Die Steuerung der Klimaanlage wurde überarbeitet. Durch die neue Innenausstattung und die verbesserte Akustik wirkte die Kabine weniger wie eine billige Kiste.

Die Produktionszahlen zeugten von Instabilität. Die Firebird-Verkäufe gingen 1983 zurück. 1984 erreichten sie ein Jahrzehnthoch. 1985 brachen sie dann erneut ein. Trotz des Rückgangs blieb der Trans Am der Star. Es machte 46 Prozent der gesamten Firebird-Produktion aus.

Wenn Sie mehr über Muscle Cars und Firebirds erfahren möchten, schauen Sie sich diese Seiten an:

  • Firebird-Rezensionen im Consumer Guide

  • Muscle-Cars